Wochenendfahrt der Vespa Veteranen Freunde am 5 - 6. Juli 2008
Als Anfang 2008 beim Stammtisch Nord die Frage aufkam, wer würde die traditionelle Wochenendausfahrt im Juli organisieren, haben wir (Jutta und ich) uns kurz beraten und uns dann dazu bereit erklärt.
Das sich schon nach kurzer Zeit über 20 Personen angemeldet haben, hat uns doch überrascht und gefreut! Am Ende waren wir 26 Personen mit 16 alten Rollern. (keine PX oder Cosa) Nur Gabi Diedrichs fuhr als Schlusslicht eine ET4!
Wir hatten den Teilnehmern vorweg die Planung per Mail und Post mitgeteilt und so empfingen wir einige am Samstag, den 5. Juli um 12.00 Uhr in Hamberge kurz vor Lübeck.
Die Anderen fuhren direkt nach Krummesse. Dort hatten wir 11 Zimmer im Gasthof "Klempaus Gasthof" (seit 250 Jahren im Familienbesitz) gebucht.
Nach Bezug der Zimmer und kurzem Essen ging es um 14.00 Uhr los.
Wir hatten nun 16 Roller und 2 Pkws (mit einigen Frauen) im Schlepp und es war schwierig alles im Rückspiegel mitzubekommen.
Schon nach kurzer Zeit kam Gabi auf ihrer ET4 von hinten angerauscht und stoppte uns. Eine GS kam nicht auf Touren. Ich hielt dann an einer vorher bekannt gegebenen Tankstelle an und wir warteten. Hier gab eine Vespa Touren T2 auch noch ihren Geist auf. Die GS kam aber an und lief nun gut. Die T2 sprang kurz an, aber Heinz wollte doch lieber zurück und das Auto holen. Da wir nun schon Zeit verloren hatten, führte ich die Gruppe nicht mehr rund um Lübeck sondern kürzte ab.
Wir fuhren nun über Bad Schwartau, Pansdorf und dann nur noch über kleine Nebenstraßen nach Sierksdorf an der Ostsee. Hier hatte ich uns im „Bananenmuseum“ angemeldet. Ein Sammler hat sehr viele Sachen über „Bananen“ ausgestellt. Es gab viel zu sehen und zu bestaunen.
Weiter ging es an der Küste entlang durch Haffkrug, Scharbeutz, Timmendorfer Strand nach Niendorf Da am Samstag an der Küste kaum Parkplätze zu bekommen sind (schon gar nicht für 16 Roller und 2 Autos) hatte ich vorab am Niendorfer Hafen einen Parkplatz für alle auf einem Privatgrundstück organisiert.
Am Hafen wurden nun Fischbrötchen sowie Getränke geordert und wir machten bei schönstem Sonnenschein gut eine Stunde Pause.
Danach ging es über Brodten nach Travemünde. Auch hier hatten wir am Freitagabend auf einem großen Parkplatz einen Teil für uns absperren dürfen. Als wir ankamen lief gerade eine große Fähre aus Schweden ein. Wir wurden also gebührend begrüßt. Nach ausgiebigem Spaziergang über die Flaniermeile von Travemünde ging es dann weiter.
Wir fuhren durch den neuen Travetunnel und mussten leider pro Vespa 1,20 € Maut bezahlen (es gab kein Mengenrabatt!) Über eine Umgehungsstraße ging es nun durch das Randgebiet von Lübeck nach Krummesse zum Gasthof, den wir nach ca. 110 Km Gesamtstrecke erreichten.
Abends saßen wir bei gutem Essen und Getränken noch lange zusammen und sprachen über die Fahrt.
Am Sonntag trafen wir uns um 9.00 Uhr zum Frühstück und wir besprachen die folgende Fahrt.
Die „Touren“ war auch wieder okay und so ging es um 10.00 Uhr los.
Wieder 16 Roller und 2 Autos. Wie gehabt kam nach kurzer Zeit Gabi von hinten angedüst: Die GS kam wieder nicht auf Touren. Sie mag wohl keine nächtlichen Pausen.
Da wir nun einen Waldweg eingeplant hatten, wo wir sowieso langsamer fahren mussten, ging es weiter. Am Ende des Weges hatte sich die GS auch wieder eingefangen und lief gut. Nach einem weiteren staubigen Sandweg ging es aber nur noch über „glatte“ Straßen.
Wir fuhren in Rothenhusen über die Wakenitz in die ehemalige DDR
Auf kleinen und kurvigen Straßen fuhren wir nach Ratzeburg. Hier hatte ich uns in 2 Museen und im Dom angemeldet. Es sollte für jeden etwas Kultur dabei sein.
1. Das A.Paul Weber Museum. A.Paul Weber war ein satirischer Graphiker, der in der Nähe von Ratzeburg lebte und 1980 starb.
2. Das Kreismuseum im Herrenhaus mit einer Sonderausstellung (die 50iger Jahre)
3. Der Ratzeburger Dom erbaut von Heinrich dem Löwen.
Gut eine Stunde Aufenthalt war eingeplant. Der Renner für viele war natürlich die 50iger Jahre-Ausstellung. (Schade, dass nur eine Heinkel ausgestellt war und keine Vespa)
In Ratzeburg ist bei einer Eisdiele auch ein bekannter Motorradtreffpunkt und denen und den Zuschauern wollten wir mal zeigen, wie schön 2 Taktgemisch riechen kann!!!
Wir erregten auch viel Aufsehen, als wir mit den 16 Vespas ankamen und später auch wieder losfuhren.
Nach gemütlichem Eisessen hatten wir noch eine „schöne“ Kopfsteinpflasterstrecke eingeplant, die uns Richtung Lankau führte. Dort hatten wir Plätze in einem Bauernhofcafé reserviert, denn hier gibt es tolle Torten!
Nun war Verabschiedung für die Hamburger Gruppe angesagt. Wir verabschiedeten uns lange und gebührend mit vielen „Danke für das schöne Wochenende“. Anschließend führte ich den Rest der Gruppe die letzten 20 Km wieder nach Krummesse. Insgesamt hatten wir jetzt ca. 85 Km hinter uns. Alle machten sich jetzt auf den Heimweg, der ja auch noch einige Kilometer Fahrt bedeutete.
Da das Wetter so schön mitspielte und auch alle Roller gut liefen (bis nur kurz am Samstag) fanden alle Teilnehmer das Wochenende mit den Ausfahrten gelungen, was natürlich Jutta und mich sehr freute.
Folgende Teilnehmer waren dabei:
Udo und Uschi Nehls / Herbert und Brigitte Schwarz / Dieter und Gerriet Schulz / Jürgen und Ingrid Gerdau / Manfred Meier und Ilse Fischer / Manfred und Uschi Goltz / Heinz und Inge Eder / Egon Petersen / Karsten und Gabi Diedrichs / Jürgen Schwarz und Maren / Karl-Heinz und Gunnila Petersen / Günter Zoch / Wolfgang und Viki Bock / Peter Soltau / Gerd und Jutta Möller
Text & Fotos: Gerd Möller
Fotos: Dieter Schulz

























