Die traditionelle 1.Mai Ausfahrt vom Stammtisch Nord der
Vespa Veteranen Freunde Hamburg
Zur Ausfahrt am 1.Mai 2007 hatten sich wieder viele Stammtisch Mitglieder angemeldet und Heinz Dettmer hatte eine Tour um den Schaalsee ausgearbeitet.
Treffpunkt war 10 Uhr an der „Grander Mühle“ bei Trttau.
Jutta und ich wollten aber nicht den Umweg über Trittau machen und so verabredeten wir einen Treffpunkt mit uns am Elb-Trave-Kanal bei Büchen um ca. 10:30 Uhr.
Wir waren nach 56 Km um 10:15 Uhr vor Ort erwarteten nun die anderen Oldies.
Endlich hörten wir das typische Vespageräusch und zählten dann 13 Roller, die auf unseren Parkplatz kamen.
Mit uns waren es dann 14 Vespa-Roller (12 GS 150/3, 1x T4 und 1x HA).
Nach dem üblichen Palaver sollte es los gehen..
Alle waren schon startbereit, nur Jürgen Gerdau musste noch auf seine GS. Zufällig sah ich in den Rückspiegel und bekam einen Schreck. Jürgen kippte plötzlich mit dem Roller um. Da er dicht am Kanal geparkt hatte, dachte ich, nun fällt er noch ins Wasser! Aber es war gut gegangen und es ging nun endlich los.
Wir fuhren über kleine Straßen nach Zarrentin am Schaalsee und fanden trotz der viele Autos und Motorrädern alle einen Parkplatz.
In der Nähe war eine Fischerei mit Verkauf von Fischbrötchen. Dort machten wir es uns mit Essen und Trinken gemütlich.
Nach langer, langer Zeit war Aufbruch angesagt, denn wir wollten ja noch weiter.
Es ging am See entlang über Lassahn, Kneese nach Dutzow. Hier wieder eine Pause und ich konnte endlich die Gruppenfotos machen. Bei vielen Fahrern kam nun Kaffee- und Kuchen Appetit auf. Unser Führer kannte leider kein Lokal in der Umgebung. Nun konnte ich meine Kenntnisse zeigen, denn ich hatte für unseren Vespa Club Lübeck ein Anrollern hierher ausgerichtet und kannte daher mehrere Bauerncafes in der Nähe.
Ich führte nun die Gruppe nach Dargow ins Biospährenreservat am Schaalsee.
13 Roller hinter sich zu haben und darauf zu achten, dass alle mitkommen, ist nicht einfach und nach kurzer Fahrt sah ich nur noch 2 Scheinwerferlichter im Rückspiegel. Also anhalten, zurück und nachsehen. Die GS von Egon Petersen hatte angefangen zu stottern und der Motor war dann ausgegangen. Motorhaube war schon ab und es wurde gesucht.
Wenn ich meine GS starten will, ist mein erster Griff zum Zündschloss. Auf Zündstellung drehen und Hupen!
Egons Hupe ging nicht, also kein Srom!
Heinz Eder hatte eine Ersatzbatterie dabei und nach kurzem Einbau ging es schon weiter.
Beim Bauerncafe in Dargow fanden wir trotz großen Andrangs alle einen Platz und wir konnten unseren Kaffee- und Kuchenhunger stillen. Die Tortenstücke in den Bauerncafes sind in Größe und Geschmack kaum zu überbieten.
Es war schön warm und wir wollten uns kaum auf die Weiterfahrt machen. Es ging dann aber doch weiter.
Als die Hamburger Gruppe links nach Seedorf abbogen fuhren Jutta und ich mit Heinz Eder und Jürgen Schwarz über Salem nach Ratzeburg. Dort tankten die Zwei noch auf. Wir trennten
uns nun und fuhren allein weiter nach Lübeck.
Text und Fotos: Gerd Möller
Fotos: Dieter Schulz










