17. Vespa-Veteranentreffen in Hamburg-Wilhelmsburg
Am 2. und 3. September versammelten sich wieder viele Oldie Vespa-Fahrer auf dem bekannten Gelände in der
Schönenfelder Straße 43. Als wir um 13 Uhr dort ankamen, waren schon viele dort. Wir holten unsere alte HA mit Gestängeschaltung aus dem Wohni und fuhren aufs Gelände. Die Oldie-Vespen wurden im Garten aufgestellt, während die neue ren Modelle auf dem Nachbargrundstück stehen mussten.
Da sich dieses gemütliche, jährliche September-Treffen in der Vespa-Szene herum gesprochen hat, sind auch immer viele nicht-norddeutsche Teilnehmer dabei. Viele kommen schon seit Jahren, wir sind wohl schon seit 12 Jahren dabei.
Nach kurzem Begrüßen konnten wir uns schon mit Grillfleisch, -Wurst und Salaten versorgen, die uns von Ilse und Bärbel und dem Grillmeister Wolfgang angeboten wurden.
Anschließend wurde wie üblich viel erzählt und natürlich die alten Vespas begutachtet.
So wurde auch ein Stoßdämpferschaden entdeckt, der dann gemeinsam behoben wurde.
Einige Teilnehmer waren der Aufforderung von Manfred Meier gefolgt und boten Ersatzteile an.
Nach dem Mittagsmahl gingen viele gleich zum Kaffee mit Kuchen über und so hatten
die Frauen am Tresen alle Hände voll zu tun.
Obwohl es am Freitag noch mächtig geregnet hatte, waren doch viele gekommen, denn seit Jahren ist am Tag des Treffens immer gutes Wetter, so auch jetzt! Als die Dämmerung kam, baute ich meinen DVD-Player mit Beamer auf und zeigte meinen 30 Minutenfilm über das Vespa-Leben im Vespa-Club Lübeck eV. aus der Zeit von 1958 - 1964. Da wir auch viele Matsch- und Schneefahrten unternommen haben gab es ein großes "was machen die bloß mit den Vespas" wenn solche Szenen kamen. Bis zum Trittbrett im Matsch, das war schon heftig. Meine GS von damals fahre ich heute noch! Anschließend holte Manfred die bestellte Erbsensuppe und es wurde schon wieder gegessen. Dann fing es an zu tröpfeln und wir zogen alle unter eine große Plane. So konnten wir den Abend trocken beenden.
Am nächsten Morgen war zunächst gutes Wetter. Trotzdem hatten sich nur 7 Unerschrockene zur traditionellen Ausfahrt eingefunden. Die ersten 15 Km war es auch noch klasse, doch dann musste das Regenzeug angezogen werden. Manfred wollte nun die Strecke kürzen und fragte mich, ob ich denn mit meiner HA und Sozia über die 55 Meter hohe und 3.600 Meter lange mit 5 %-tiger Steigung große Köhlbrandbrücke käme? Da ich es schon von der Stadtseite geschafft hatte nickte ich. Dann ging es an. Immer schön Vollgas und die HA schaffte es sogar im 3.Gang mit fast 40 Sachen.
Wir fuhren noch zu einem Fest an der alten Elbbrücke und probierten die dort angebotenen Speisen und Getränke. Hier verabschiedete sich nun die Crew aus Essen und der Rest fuhr zum Platz. Dort machten wir es uns noch bei Kaffee und Kuchen gemütlich, verabschiedeten Lars nach Odense, verluden die HA und dann ging's ab nach Lübeck.
Text und Fotos: Gerd Möller












